chanceguide_logo_tranzparent

Führen im Wandel

 

Führung in Zeiten des Wandels ist die zentrale Herausforderung für Sie als Führungskraft. Der Wandel ist allen Wirtschafts- und Lebensformen erkennbar. Althergebrachte Denkstrukturen und Strategien verlieren ihre Bedeutung. Auch die Führungsmacht ist erschüttert. Für Sie als Führungskraft ist Wandel ein regulärer Bestandteil ihrer Arbeit. Sie sind stetig mit den Themen, der Organisation- Team oder Kulturentwicklung konfrontiert. Sei es in den komplexen oder komplizierten Themen des Wandels.

Kommen wir doch nun zu der Definition «Führung». Der Begriff Führung wird in der Literatur und in der Praxis vielfältig verwendet und definiert. Führung gehört zu den meist diskutierten Themenkreisen des Managements. Haben Sie sich schon mal intensiv, mit dem Sinngehalt der Führung auseinander gesetzt? Was ist für Sie Führung? Wie führen Sie?

 

Was macht in der heutigen Zeit im 21. Jahrhundert eine Führungskraft aus?

Für mich gibt es nicht den optimalen Führungsstil. Erlauben Sie mir, durch lange Erfahrungen, Beobachtungen und Forschungen, Ihnen meine Antworten auf diese Frage anzubieten.

Ein Leader der neuen Zeit stellt sich nicht über die Menschen, sondern mitten rein. Er ist somit präsent. Denn sein Platz ist nicht an der Spitze, sondern mitten drin in seiner Crew. Er weiß, dass er ein Teil davon ist, wie ein Wassertropfen im Ozean. Er sieht sich als Teil eines komplexen Systems und weiß dass er mit allem verbunden ist. Ein wahrer Leader erkennt demütig an, dass kein Erfolg im Alleingang möglich ist.

Die Potentiale der Mitarbeiter entfalten:

Ein wahrer Leader ermutigt, inspiriert und befähigt alle seine Mitarbeiter, ihr höchstes Potenzial zu erreichen und ermutigt sie an sich selbst zu glauben. Setzt die Talente der Mitarbeiter richtig ein. Dadurch werden Bedingungen im Unternehmen geschaffen, die zu jedem Einzelnen passen und somit ihr Engagement und den gemeinsamen Erfolg fördern. Er gibt allen Mitarbeitern das Gefühl, wichtig zu sein- denn das sind sie auch!

Führen mit Liebe:

Er leitet mit Liebe. Ihm ist klar, dass: „Liebe die stärkste Kraft der Welt ist, und doch ist sie die demütigste, die man sich vorstellen kann. Gandhi.“ Je mehr er von Herzen gibt, desto mehr empfängt er. Diese Führungskraft reicht seine helfende und unterstützende Hand und leiht sein offenes Ohr, wenn sie gebraucht wird.

Führungspersönlichkeiten trauen sich anders zu sein, sie gehen Risiken ein. Es sind Frauen und Männer, die umdenken, die sich vorbereiten, nicht auf die Ergebnisse Berechenbarkeit von gestern sondern die sich auf die unbekannten Möglichkeiten und Chancen im hier und jetzt und Morgen einlassen.

Den Wandel gestalten

Ganzheitliche Führungskräfte wissen, dass die Lösungen im System liegen. Das ermöglicht das Gespür für Wirkungszusammenhänge und die Gewissheit, dass nichts ist, wie es scheint, weil sich alles im ständigen Wandel befindet. Somit gestaltet er Wandel und Bewegung. Der Leader weiß, dass er die Veränderung sein soll, die er sie sich für sein Unternehmen wünscht. Der Amerikanische Leader, William Wiggehorn sagte: „Veränderungen müssen von der Unternehmensspitze nicht nur angestoßen werden , sie müssen dort auch beginnen.

Führen mit Vision

Eine ganzheitliche Führungskraft hat klare Visionen die auf Integrität gebaut ist. Er hat den Glauben daran, diese Vision verwirklichen zu können. Die visionäre Kraft, ist die letzte und tiefste Ursache des Erfolgs. Gemeinsam mit seinen Mitarbeiter kreiert und entfaltet er sie und schafft Möglichkeiten um sie erreichen zu können. Dadurch entsteht Synergie.

Mit dem Herzen führen

Führungspersönlichkeiten halten die Augen und das Herz offen. Sie vertrauen dem Fluss des Lebens. Sie gestalten das Leben anstatt nur zu reagieren. Er bezieht seine Kraft nicht von anderen Menschen, sondern aus seinem Sein, aus dem Weg welcher die Seele weist.

Führung durch Selbstentwicklung

Authentische Führung braucht permanente Selbstentwicklung. Selbstführung ist die Grundlage jeder Führung. Der Entwicklungsweg eines Führenden dreht sich um die Erweiterung seines Bewusstsein. Ein Leader muss in Einklang sein mit sich selbst sein. Es gilt den Mut zu haben, mit seiner eigenen Persönlichkeit zu führen.

 

Mit diesem Hintergrund schlage ich vor Führung oder Leadership als verantwortlichen und herausfordernden Beruf zu sehen. Es gibt Menschen, die für Führungsaufgaben besonders talentiert sind und auch dazu berufen sind. Wie Albert Einstein schon sagte: „Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information.“ Chef wird man nicht über Nacht und Führungskräfte müssen in ihre Rollen hineinwachsen. Führung sollte gelernt und weiterentwickelt werden.

 

„Wer andere führen will, muss sich selber führen“.

Gute Selbstführung erfordert Selbsterkenntnis. Authentizität ist ein Kernpunkt, der es ermöglicht, zeitgemäß andere Menschen zum gemeinsamen Erfolg zu führen. Innere Klarheit und wahre Stärke ist erforderlich.

 

Was Leader in dieser Zeit brauchen, sind Menschen, die sie ermutigen und unterstützen. Die sie dabei begleiten sich selbst zu sein. Muster, Potentiale und Lösungen auf einer anderen Ebene zu erkennen. Erfolgreich führt nicht, wer die besten Führungstechniken beherrscht, sondern wer sich der großen Herausforderung stellt, zunächst an sich selbst zu arbeiten.

 

 

Der Vers von Friedrich Schiller im Max Piccolomini bringt das genau auf den
Punkt:

„Und eine Lust ist’s, wie er alles weckt.
Und stärkt und neu belebt um sich herum.
Wie jede Kraft sich ausspricht, jede Gabe
gleich deutlicher sich wird in seiner Nähe!
Jedwedem zieht er seine Kraft hervor,
die eigentümliche, und zeiht sie groß,
Lässt jeden ganz das bleiben, was er ist,Er wacht nur drüber, dass er’s
immer sei
am rechten Ort; so weiß er aller Menschen
Vermögen zu dem seinigen zu machen.“

 

 

 

Coaching und Supervision für Führungskräfte. weiterlesen»